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Coaching scheint gerade mehr als „in“ zu sein. Jeder ist es und jeder kann es; den Eindruck könnte man bekommen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass eine entsprechend profunde Ausbildung für bestimmte Berufsgruppen sehr hilfreich oder sogar drigend angeraten ist.
Dazu und zur generellen Unübersichtlichkeit:
Coaching-Ausbildung für alle.

Auch der Spiegel widmet sich dem Thema und trägt natürlich durch diesen Artikel dazu bei, das Thema (zumindest zum Teil) in eine eher unprofessionelle Ecke zu stellen.

Und wenn sich selbst die Stiftung Warentest dem Thema annimmt, in dem sie Qualitätskriterien für eine Coaching-Ausbildung definiert, sind wir wohl qua Masse der Zielgruppe nah am Volkshochschulniveau angekommen.

Bleibt zu hoffen, dass die Selbsterkenntnis in der (hoffentlich guten Ausbildung) nur diejenigen an den Markt bringt, die dort auch hingehören.
Cobbler, stick to your last.

 

Coaching-Ausbildung für alle!

Zumindest für alle Führungskräfte oder Menschen mit Personalverantwortung.

Neben dem „Hauptziel“ meines Job-Coachings war mir klar, dass ich noch etwas zusätzlich machen möchte. Zu einer Coaching-Ausbildung bin ich dann aber eher zufällig gekommen. Das stand nie explizit auf meinem Zettel und über den Gedankengang, welchen Laden kennst Du und bist Dir sicher, dass Du mit der Methode und der Qualität zufrieden bist, bin ich bei Coverdale gelandet. Erfahrungen hatte ich in Form der Führungskräftetrainings meines letzten Arbeitgebers und durch einen Trainer von Coverdale Deutschland, der mir auch im Nachgang der Seminare in einigen Gesprächen viel geholfen hat. An dieser Stelle und bis hierher: vielen Dank Andreas!

Aus heutiger Kenntnis ist das nicht nur eine perfekte Ergänzung zu meinem Blick auf die Organisation in Form der Unternehmensentwicklung (beim Coaching geht es ja um den Blick auf den Einzelnen), sondern liefert eine von mir unterschätze Möglichkeit die eigene Person genauer kennen zu lernen und sich weiterzuentwicklen. Dies ist rein inhaltlich nötig, um bei der Arbeit mit Menschen und ihren Problemen, die eigene Person (so weit es geht) aus der Gleichung zu nehmen. Sprich, nicht die eigenen Muster am Coachee abzuarbeiten bzw. zu erkennen und wissen, welche Themen und Reaktionen etwas bei mir als Coach auslösen. Das bedeutet zusammengefasst, ich muss erst an mir arbeiten, bevor ich erfolgreich mit anderen arbeiten kann.

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